Energy Save Concept

Industrielle Teilereinigung mit Wasser- und Wärmerückgewinnung durch Einsatz von ZIPPEL CH/ZUT/ZRK-Komponenten

Im Bereich der industriellen Teilereinigung werden Bauteile z. B. vor der Montage, vor dem Härten oder vor dem Galvanisieren mit wässriger Flüssigkeit (Wasser vom Netz oder VE-Wasser versetzt mit einem Reinigungsmittel) gereinigt, um die erforderlichen Reinheitswerte mit Zwischen- oder Endreinigungen zu erreichen.

ZIPPEL Reinigungsanlagen werden mit CH- / ZUT- / ZRK-Komponenten zur Erreichung von optimalen Energieeinsparungen durch Wärmerückgewinnung ergänzt. Diese arbeiten ohne Abgabe von Dämpfen oder Wärme in die Umgebung. Die Einheiten sind flexibel zu unseren Ein-/Mehrkammer-, Hängeförder-, Durchlauf- und Tauchreinigungsanlagen einsetzbar.

Die Produktentwicklung zielte auf die Erreichung von höchsten Reinheitsergebnissen und maximaler Energieeinsparung ab, wie z. B. bei der Beheizung von flüssigkeitsbefüllten (Reinigungsmittel oder VE-Wasser für Nachspülungen) Behältnissen. Um die Wirkung des Reinigers zu aktivieren, werden die Flüssigkeiten in den Behältern, u. a. mit elektrischer Beheizung oder mit alternativen Energiequellen wie Heizschlangen, über den Wärmetauscher, erwärmt. Standardmäßig liegen Reinigungstemperaturen von 60 – 65° C vor. Alleine schon für den Flüssigkeitsbehälter mit dem Volumen von ca. 300 l, dem einer kleineren Reinigungsanlage, sind mindestens 27 kW (= 3 Tauchheizkörper á 9 KW) erforderlich. Das entstehende  Kondensat wird mithilfe einer Schwadenabsaugung in die Flüssigkeitsbehälter zurückgeführt. Eine Trocknung der Bauteile kann mit Eigenwärme (ggf. mit geringfügiger Blas-/Wärmeunterstützung) erfolgen.

Beispiel I: Kammerreinigungsanlage mit Schwadenabsaugung

Die aktuelle Ausstellungsanlage auf der Handwerksmesse 2012, wofür wir mit dem Bayerischen Staatspreis 2012 gewürdigt wurden, benötigt 6,2 kW, wobei 2,2 kW für die Pumpe zum Reinigen von Teilen benötigt wird. Die restlichen 4 kW, wobei 0,8 kW für den zusätzlich eingebauten Wärmetauscher zu berücksichtigen sind, werden für das Absaugen der Dämpfe benötigt und 0,8 kW über Wärmetauscher der Schwadenabsaugung, mit Umlage ca. 3,5 kW über Heizschlagen, wird die Flüssigkeit im Laugenbehälter beheizt und dauerhaft bei 50 – 55° c gehalten. Je nach Kammergröße wird die Schwadenabsaugung, wobei der Wärmetauscher und die Heizschlagen zu berücksichtigen sind, nach Größe und Leistung angepasst.

Beispiel II: Durchlaufreinigungsanlage mit CH-/ZUT-Einheit und zusätzlichem Wärmetauscher ZD-3.500-RAST

Ein Behälter mit ca. 600 l Volumen kann dauerhaft über Wärmetauscher der CH-/ZUT-Einheit und Heizschlangen auf 60° C gehalten werden. Dies entspricht einer Dauerheizleistung über Wärmetauscher von 7 kW.